Die Naturdokumentation von Jan Haft taucht ein in das
vielfältige Leben auf deutschen Wildwiesen ein und weist auf
die Gefahren des Rückgangs der Artenvielfalt hin.

Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Artenreiche Wiesen, auf denen Kräuter, Blumen, Wildgräser,
Insekten, Vögel und sogar Rehe gedeihen gibt es heute kaum
noch. Durch die Ausweitung der Landwirtschaft sind viele
Grünflächen verschwunden, Wiesen werden nun vor allem
für Futtergras benötigt. Doch was genau macht die Wiese
so besonders? Dafür muss man genauer hinschauen, wie es der preisgekrönte Regisseur und Kameramann Jan Haft gemacht hat.

Wo heute allenfalls der blühende Löwenzahn etwas Farbe ins
grüne Meer bringt, sollten eigentlich zahlreiche Arten ihren
Lebensraum finden. Vom Bewuchs der Wiese leben zahlreiche
Insekten, Vögel und andere Wildtiere, die auf eine große Vielfalt
angewiesen sind. Die heutigen Grasäcker hingegen werden mehr-
mals im Jahr gemäht, wobei Vögel, die am Boden brüten getötet
werden, und sind überdüngt. Jan Haft zeigt in spektakulären
Bildern, wie schön Wiesen sein können. Und warum das Paradies
bedroht ist.

Für die Deutsche Wildtier Stiftung hat Haft ein weiteres Biotop
erkundet, das immer häufiger mit traurigen Nachrichten in den
Medien steht: die Wiese. Nicht erst seit dem drohenden Ver-
schwinden der Wildbiene ist klar, dass mit der Wiese ein arten-
reicher Lebensraum verschwindet, der Heimat für zahllose
Pflanzen, Insekten, Vögel und Tiere darstellt. Mit „Die Wiese –
Ein Paradies nebenan“ will die Deutsche Wildtier Stiftung
darauf aufmerksam machen, wie wichtig dieser Lebensraum
auch für den Mensch ist.

Dokumentarfilm | Regie: Jan Haft | FSK o. A. | 93 Min

*filmtipp | 20. - 26. Juni

Hauptstraße 103
63897 Miltenberg

Telefon 09371 | 68408

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